GesprächsArt: Coaching und Beratung.


 

Das Weblogbuch rund um die Themen Gesprächsführung & Persönlichkeitsentwicklung ist umgezogen.

Alle Artikel finden Sie auf der Blog-Seite der DACB: www.gespraechsart.de  

 


Überall Helden

Ist es Ihnen schon mal aufgefallen? Seit einiger Zeit gibt es im Internet überall Helden: Lieferhelden, Bannerhelden, Hurrahelden, Mensahelden, Onlinehelden,… und bestimmt noch einige mehr.

 

Bekommen durch den auffallend häufig verwendeten Namensteil Helden nicht etwas Inflationäres? Denn – folgt man dem Wortstamm – sollten Helden doch etwas erobert oder überwunden haben, eine besondere, „außeralltägliche Leistung“ vollbracht haben.

 

Wann ist ein Jemand ein Held?

 

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Guter Rat? Oder: Wann ist Rat gut?

Einen „Rat geben“ gehört für viele Menschen zur alltäglichen

Kommunikation – und wird doch manchmal als frustrierend erlebt. Z.B. dann, wenn der „gute Rat“ nicht angenommen wurde. Dabei scheint es trivial: Einem Menschen der ein Problem hat wird unterstellt, dass er einen Rat sucht – was allerdings nicht unbedingt voraussetzt, dass die Person explizit um Rat gefragt hat.

 

Jemand kann zwar ein Problem haben, aber keinen Rat wollen; hingegen einen „Rat wollen“ voraussetzt, dass ein Problem vorhanden ist. Und das hat häufig zur Konsequenz, dass „automatisch“ ein Rat gegeben wird, wenn ein Problem gehört wird, obwohl keiner gewünscht ist - und damit beginnt oft das Kommunikationsproblem: Missverständnisse, Verwirrungen. 

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Bewegung

Wir bewegen uns meist zu wenig - wenn man den Gesundheitsexperten folgt. Denn Bewegung gehört zum Leben, zeugt von Agilität, impliziert Gesundheit. Doch sollte sich Dieses nicht nur auf die äußerliche, körperliche Bewegung reduzieren, sondern auch die innerliche Bewegung mit einbeziehen. Also:

 

Was bewegt uns innerlich?

 

Es sind die E-motionen (engl.:„e-motion“=Bewegung). Sie sind es, die uns in Bewegung setzten, die Verhalten initiieren, die die Richtung vorgeben. Das Ziel kann dabei gar nicht bewusst und klar sein – doch da ist etwas, was innerlich antreibt. 

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Das fängt ja gut an

Das Jahr hat gerade begonnen, die Antwort auf die Frage „Was hast du dir vorgenommen?“ ist schon zu alt oder zu umfassend, um noch wirklich engagiert umgesetzt zu werden und der bestehende Highscore der ToDo-Liste wird schon zu Jahresbeginn getoppt.

„Das fängt ja gut an“, ist in diesem Fall dann ironisch gemeint und soll das Gegenteil aussagen.

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Was ein Gefühl alles kann

 

 

 

Da meldet sich wieder das Bauchkribbeln, die Verspannung im Nacken oder der Kloß im Hals: körperliche Anzeichen, die auf ein entstandenes Gefühl hinweisen.

 

Vielleicht auf Ärger, Trauer, Freude.

 

Doch was war zuerst da? Der Gedanke, die Aussage: „Ich ärger mich gerade“, der Moment in dem gefühlt wird, dass das Herz „bis zum Hals schlägt“ und es dann als „Aufregung vor Freude“ identifiziert wird?

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Meine Welt - deine Welt?

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Ich vertraue dir.

 

 

Ich vertraue dir – hören Sie das gerne?

 

Wahrscheinlich haben Sie es selbst auch schon einmal zu jemandem gesagt. Doch warum sagen wir es, und aus welchem Grund sagt es jemand zu Ihnen? 

 

 

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Lieben Sie Ihren Job?

 

 

„Es gibt Sargbauer, Kanaltaucher, Dinosaurierer-Skelett-Entstauber, Hundefutter-Vorkoster, Stiersperma-Entnehmer und Menschen, die Texte auf  Flaschenrückseiten schreiben.

Wenn ich so darüber nachdenke, bin ich sehr zufrieden mit meinem Job.“  (von: #domoreofwhatmakesyouhappy)

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In welcher Zeit leben Sie?

"In welcher Zeit leben Sie?" - diese Frage bezieht sich nicht darauf, wie „up to date“ Sie sind: ob Sie sich z.B. modisch zeitgemäß kleiden oder sich gesellschaftlich modern verhalten.

Nein - im Gegenteil.

 

Die Frage bezieht sich auf die Würdigung der inneren Aktualität; der Tatsache, dass jedes Ereignis in der Gegenwart stattfindet und etwas in diesem Moment in Ihnen bewirkt. 

 

Es ist ein Appell zur Konzentration auf das was da ist.  

 

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Mut zur Haltung

In seiner letzten Rede als Bundespräsident, am 18.01.2017, sprach Joachim Gauck auch davon, dass das was zähle nicht die Herkunft sei, „sondern die Haltung“. Seither wird auch in der Politik vermehrt darüber geredet, wie wichtig es sei, eine Haltung zu haben. Und am besten „die Richtige“.

 

Doch: Was ist Haltung?

 

Schaut man auf die körperliche Perspektive ist es einfach: eine Haltung zu haben lässt sich hier leichter in gut oder schlecht einteilen. Gut für die Gesundheit/ den Körper oder eben nicht; und sie lässt sich leicht erkennen.

 

Und wie ist das mit der inneren Haltung?

 

Eine Haltung zu haben zeugt von innerer Stärke – und diese zeigt und bewährt sich besonders in kritischen Situationen.

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In Stein gemeißelt

 

 

Bestimmt kennen Sie das Mount Rushmore National Memorial in den USA.

 

Dargestellt sind hier (von links nach rechts) die Porträtköpfe der Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln.

Es sind die, bis zur Zeit seiner Erstellung 1941, als die am bedeutendsten geltenden Präsidenten der USA.

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Der will mich einfach nicht verstehen.

„Mit dem kann ich einfach kein vernünftiges Gespräch führen. Der macht mich sofort wütend.“ Oder: „Wenn meine Kollegin ins Büro kommt, dann spüre ich sofort eine innere Anspannung und der Konflikt ist vorprogrammiert.“

 

Im Gespräch mit Anderen weiß man manchmal nicht mehr was gerade passiert ist. Das Missverständnis, oder der Ärger ist da und die Frage steht im Raum: Was läuft jetzt eigentlich verkehrt? Und konstruktive Lösungen scheinen nicht in Sicht, die „Fronten“ verhärten sich immer mehr. Und die Frage: „Was kann ich tun?“, steht im Raum.

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Zwischenmenschliche Vorsätze

 „Ich muss dringend mal mit Britta sprechen.“ „Am Montag werde ich Herrn Müller mal in die Schranken weisen, wenn er mich wieder so komisch anredet.“

 

Vielleicht haben Sie schon mal solche oder ähnliche Vorsätze gefasst. Und vielleicht haben Sie auch bemerkt, dass diese „irgendwie“ im Sande verlaufen. Es ist nicht der richtige Moment oder plötzlich doch nicht mehr so wichtig.

 

Bis dann der nächste Ärger da ist.

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Stellen Sie den Menschen in den Mittelpunkt?

… Das taten die Kannibalen auch ;)  - die hatten ein anderes Menschenbild als wir.

 

Es gibt eben verschiedene Menschenbilder, die alle "irgendwie“ den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Zum Beispiel eines, das den Mensch als ein „komplexes Wesen" sieht, das vielfältige Bedürfnisse hat, die sich situationsbezogen verändern können. Oder aber das soziologische Menschenbild, das annimmt, dass der Mensch als „Homo sociologicus“, durch seine sozialen Rolle und deren Verhaltensmaßgaben gesteuert ist. Oder tendiert Ihr Menschenbild eher dazu, dass der Mensch ein „Homo oeconomicus“ ist: auf ökonomische Zusammenhänge fokussiert und rational und nutzenmaximierend agierend?

 

Unser Menschenbild beeinflusst unser Verhalten zu den Menschen.

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Wechselspiel

Es ist Teil unseres psychologischen Alltagswissens, dass, als positiv empfundene zwischenmenschliche Kontakte, zum Wohlbefinden beitragen; sie helfen bei kritischen Lebensereignissen, beschleunigen Genesungsprozesse und unterstützen bei der Bewältigung alltäglicher (Arbeits-)Belastungen.

 

Doch manchmal bleibt das Gefühl, dass das gegebene Unterstützungsangebot wie in einem „schwarzen Loch“ verschwindet: es wird nicht - wie erhofft - angenommen oder die (vermehrte) Unterstützung scheint nicht zu genügen.

Entwicklungsunterstützende (Gesprächs-)Führung gelingt jedoch nicht alleine durch den Willen dazu. Es zählt, was beim anderen ankommt. Die Frage ist daher nicht nur: Was habe ich angeboten, sondern:

 

Trifft das Angebot auf Resonanz?

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Anforderungen

Anforderungen begleiten jeden und überall: nach einer aktuellen Studie einer großen Krankenkasse fühlen sich die meisten Menschen maßgeblich dadurch überfordert, dass sie auch nach der Arbeit erreichbar sein müssen und sowieso immer online sind; dass ihnen die immer höher werdenden Anforderungen Stress verursachen. 

 

Doch wer stellt diese Anforderungen wirklich? Sind es „die“ anderen, oder sind wir es selbst? Wie kommen wir auf unsere Meinung darüber?

 

Wann wird aus „interessanten Anforderungen“ ein negatives Stressempfinden?

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Wie authentisch können wir sein?

Im Jahr 1994 machte der Psychologe Daniel Wegner, Professor an der Harvard University, mit dem Ergebnis einer Studie auf sich aufmerksam. Er entdeckte einen kognitiven Verarbeitungsmechanismus, den er später „ironische Prozesse“ nannte: Ein Objekt, Gedanken oder das Verhalten, das man in Gedanken zu vermeiden suchte, drängt sich gerade dann in den Vordergrund.

 

In seiner Studie wurden Teilnehmer aufgefordert, jegliche Gedanken an weiße Bären zu unterdrücken. Natürlich hatten sie Schwierigkeiten das zu tun. Und später, als das Gedankenverbot aufgehoben wurde, dachte diese Gruppe signifikant häufiger, länger und intensiver an weiße Bären, als die Kontrollgruppe.

 

Impulse die unterdrückt werden, werden umso stärker.

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