Was ist "Personzentriert" ?

Wertschätzung, Kongruenz und Empathie, sind „die Großen Drei“ der Theorie Carl Rogers und damit des Personzentriert-Integrativen Vorgehens.

 

Für den Aufbau einer entwicklungsunterstützenden Beziehung zu Coachees, Ratsuchenden, Mitarbeitern... sind jedoch noch weitere Wirkfaktoren maßgeblich.  Einige davon sind hier vorgestellt.

WERTSCHÄTZUNG bedeutet, eine Person zu schätzen, ungeachtet der verschiedenen Bewertungen, die man aus der eigenen Perspektive vornehmen kann. Bedingungslose positive Wertschätzung heißt vor allem das Sein einer Person - ihr Wesen - zu achten und nicht ihr Tun, die Handlungen einer Person, in den Vordergrund heben.

Wird Wertschätzung gelebt, fühlen sich Personen angenommen. Sie werden als Mensch nicht in Frage gestellt sondern in ihrem So-Sein akzeptiert.  Das erzeugt Sicherheit und ermöglicht Flexibilität.

Personzentriert-integratives Vorgehen inkludiert 

ein verlässliches Beziehungsangebot.

 

Denn Motivation „für etwas“ zu unterstützen, benötigt im sozialen Kontakt ein akzeptierendes „Wie“ der Beziehungsgestaltung: Nur wenn die erfahrungsbewertende Selbstaktualisierungstendenz ein wertschätzendes Klima antrifft, ist die Chance der POTENTIALENTFALTUNG gegeben.

Ob das Unterstützungsangebot die Person erreicht hat, lässt sich z.B. mit der Beantwortung der Fragen überprüfen:

 

Wie viel Motivation wird bei der Person sichtbar, sich für eine Sache einzusetzen oder sich kritisch mit Eigenem auseinanderzusetzen?

 Wie viel Energie ist zu spüren, eigene konstruktive Lösungen zu finden? Und welche Resonanz aufeinander ist zu spüren?  Sie zeigt die WECHSELWIRKUNG kommunikativer Systeme.

Empathisches Verstehen ist einem ÜBERSETZUNGSANGEBOT „Innenwelt – Außenwelt“ ähnlich.

Es ist die Reaktion auf die Emotion des Anderen.

Es kann dadurch signalisiert werden, indem angesprochen wird, was „zwischen den Zeilen“ ausgesprochen oder bemerkt wurde.

Und es setzt einen Verzicht von Interpretationen, Deutungen, Erklärungen voraus. Empathisches Verstehen ist wichtiger Teil EMOTIONALER INTELLIGENZ und Grundlage der Selbstwahrnehmung.

Zur Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten 

sollten zwischenmenschliche ENTFALTUNGSRÄUME zur Verfügung gestellt werden können:

 

Bedingungen, unter denen Menschen konstruktiv

„in-sich-schauen“ können, um Zusammenhänge zu entdecken, die für sie relevant sind, sie Selbst-Entwicklungen und -Entfaltung erleben lassen. Um dies zu sichern, braucht es ein Klima, in dem Respekt und Wertschätzung grundlegend sind - als Haltung, die gegenüber der Person eingenommen wird.

 

„Kongruent sein“ ist das „gute Gefühl“, das sich in Situationen bemerken lässt, wenn sich alles echt oder integriert anfühlt.

Es ist ein frei sein „von den Fassaden,

weg vom ,Eigentlich-sollte-ich‘ hin zu

einer Entwicklung zur Selbstbestimmung“.

 

Diesem Gefühl nachzugehen bedeutet dem individuell Wichtigen – den Werten – auf die Spur zu kommen und so der Selbstaktualisierung ein POSITIVES ENTWICKLUNGSKLIMA zu bereiten.

 


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